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Eine Zeitreise ins Mittelalter mit der Falknerei Beilstein

Die Besucher können in der Falknerei Beilstein auf der Burg Hohenbeilstein zugleich eine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen und die faszinierende Welt der Greifvögel kennenlernen. Denn die Falknerei Beilstein befindet sich im wildromantischen Burggraben der Burg Hohenbeilstein.

Das erwartet die Besucher in der Falknerei Beilstein

Die Inhaber der Falknerei Beilstein, Brigitte und Peter Kaltenleiter präsentieren den Besuchern etwa 100 Greifvögel aus vier Kontinenten. Dazu gehören Falken und Bussarde ebenso wie Geier, Adler, Käuze, Uhus und Eulen. Die Besucher können sich also bei einem Rundgang einen Überblick über die ganze Welt der Greifvögel machen. Darüber hinaus finden regelmäßig Flugvorführungen statt, bei welchen die Gäste die Tiere in ihrem natürlichen Element beobachten können.

Die Kunst der Falknerei brachten die Mongolen im dritten nachchristlichen Jahrhundert nach Europa und wurde hier zur Unterstützung der Jagd gepflegt. Ihre absolute Blütezeit erlebte die Falknerei im 12. Jahrhundert, als Kaiser Friedrich II. selbst die Falknerei pflegte, förderte und sogar ein Lehrbuch verfasste. Heute dient die Falknerei hingegen eher dem Artenschutz, da viele Greifvögel inzwischen vom Aussterben bedroht sind.

Die Burg Hohenbeilstein

Die Burg, auf der sich die Falknerei Beilstein befindet, wurde im 11. Jahrhundert von den Grafen von Calw erbaut. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Verteidigungsanlage des öfteren belagert und auch zerstört, etwa während des Pfälzischen Erbfolgekrieges. Der Unternehmer Robert Vollmöller kaufte die Burg Hohenbeilstein samt den umliegenden Grundstücken gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Er ließ Teile der Burg wiederherstellen.

Heute besteht die Burg Hohenbeilstein aus einem Bergfried, der Schildmauer sowie einer Vorburg inklusive mehrerer Nebengebäude. Dieses Areal wird von den Betreibern der Falknerei Beilstein heute genutzt, um hier alljährlich im Sommer einen großen Mittelaltermarkt zu veranstalten.

Februar 2015



weitere Meldungen zu Stuttgart im Archiv bis 12.2014, ab 2015.

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