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Stuttgarter Stäffele

Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art stellen die Stuttgarter Stäffele dar. Dabei handelt es sich um ein System von über 400 Treppenanlagen im Stadtgebiet.

So sind die Stuttgarter Stäffele entstanden

Bis ins 19. Jahrhundert hinein reichten die Weinberge und Gärten bis an den Rand von Stuttgart heran. Weil die Grundstücke teilweise auf steilen Hügeln standen, mussten Wege und Treppen errichtet werden, um die terrassenförmigen Grundstücke kultivieren zu können.

Gegen Mitte des 19. Jahrhunderts jedoch wuchs die Stadt rasant an und dehnte sich auch über die Hänge rund um die Stadt weiter aus. Nun mussten die Weinberge teilweise Wohnhäusern und Straßen weichen. Um Querverbindungen zwischen den Straßen zu schaffen, wurden einige der alten Weinbergstaffeln durch neue Wege und Treppen ersetzt, die teils äußerst kunstvoll gestaltet wurden. Für die Besucher der Stadt lohnt es sich, die Stuttgarter Stäffele zu besteigen, weil sie hier einen hervorragenden Überblick über die baden-württembergische Landeshauptstadt genießen können.

Das Besondere der Stuttgarter Stäffele

Als bekannteste Stuttgarter Stäffele gelten die Taubenstaffel, die Sünderstaffel, die Hasenbergstaffel, sowie die Eugen. und die Willy-Reichert-Staffel. Letztere führen auf die 343 Meter hohe Karlshöhe, an dessen Fuß sich das Städtische Lapidarium Stuttgart befindet.

Literarisch verewigt wurden die Stuttgarter Stäffele vom Mundartdichter Friedrich E. Vogt. Sein Lied über die "steilen Stuttgarter Stäffele" wurde unter anderem vom Komiker, Schauspieler und Sänger Willy Reichert gesungen.

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