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Trekking-Touren im Raum Stuttgart

Outdoor und Trekking-Aktivitäten werden zu immer beliebteren Freizeitbeschäftigungen. Viele reisen für den Outdoor-Urlaub um die halbe Welt, doch es gibt auch in Deutschland zahlreiche Ziele, welche mindestens genauso spannend sein können, wie Touren in Südamerika oder Neuseeland. Vor allem die Nähe zum Schwarzwald bietet den Stuttgartern zahlreiche Möglichkeiten, das Heimatland auf eine ganz neue Art und Weise zu entdecken. Besonderer Beliebtheit erfreut sich die Schwarzwald Bike Crossing Strecke, die von Pforzheim über den Feldberg bis hin zur Schweizer Grenze führt. Im Folgenden wird diese Strecke genauer beschrieben und alle wichtigen Fakten geliefert, die man bei der Planung dieser Tour beachten sollte.

Bike Crossing Schwarzwald

Um diese Strecke zu bewältigen, sollte man kein Mountainbike-Anfänger sein, denn sowohl die Länge von 440 Kilometern als auch die 16.000 Höhenmeter, die es zu bewältigen gilt, bringen einige Anstrengungen mit sich. Doch für durchschnittlich trainierte Mountainbiker ist die Strecke gut zu schaffen. Man sollte circa acht Tage für die gesamte Strecke einplanen. Die Anfangs- und Endpunkte sind sehr gut mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen. Von Stuttgart nach Pforzheim fährt zweimal in der Stunde ein Regionalzug, von Bad Säckingen nach Stuttgart gibt es eine stündliche Verbindung mit dem Nahverkehr, welche circa vier Stunden dauert. Der Vorteil an den Nahverkehrszügen besteht darin, dass man sein Fahrrad kostenlos mitnehmen kann. Wenn man als Gruppe reist, kann man sich überdies das Baden-Württemberg-Ticket für bis zu fünf Personen kaufen, um weitere Kosten einzusparen.

Die Radstrecke selbst ist durchgehend beschildert und wurde so geplant, dass sich die Radfahrer täglich mit Verpflegung eindecken können und mindestens eine Übernachtungsmöglichkeit pro Etappe vorfinden. Dabei hat man die freie Auswahl von der Jugendherberge bis hin zum 4-Sterne-Hotel. Für die Übernachtung sollte auf jeden Fall an einen guten Schlafsack gedacht werden. Plant man in Hotels oder Jugendherbergen zu übernachten, sollte man sich einen sogenannten Hüttenschlafsack zulegen, der nur über geringe wärmeisolierende Eigenschaften verfügt. Dafür weist ein solcher Schlafsack ein deutlich geringeres Gewicht auf als ein für eine Übernachtung unter freiem Himmel oder in einem Zelt konzipierter Schlafsack und ist dementsprechend leichter zu transportieren. Wer dennoch letztere Möglichkeit der Übernachtung vorzieht, braucht dementsprechend einen dickeren und gefütterten Schlafsack.

Schwarzwald, Blick Richtung Stegen und Kirchzarten
©Benediktv. „Schwarzwald, Blick Richtung Stegen und Kirchzarten"
Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Flickr.com

Um sich über die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten, die Ortslagen und Höhenprofile zu informieren empfiehlt es sich, sich das Tourbook anzuschaffen. Aus diesem können die benötigten Karten einzeln herausgenommen werden, um Gewicht zu sparen. Aufgrund der Höhenlage mancher Streckenabschnitte sollte man die Tour nicht vor Anfang April starten, da bis dahin auf Teilen der Strecke noch Schnee liegen kann und diese dadurch unbefahrbar sein können. Den besonderen Reiz dieser Strecke für sportlich ambitionierte Mountainbiker bilden zum einen die atemberaubenden Ausblicke und zum anderen der häufige Wechsel zwischen Berg- und Talfahrt.

Der Streckenverlauf von Nord nach Süd umfasst die Städte Pforzheim - Unterreichenbach - Schömberg - Langenbrand - Bad Wildbad - Gernsbach-Kaltenbronn - Enzklösterle - Seewald-Besenfeld - Baiersbronn - Freudenstadt-Kniebis - Bad Peterstal-Griesbach - Bad Rippoldsau-Schapbach - Oberwolfach - Wolfach - Schramberg - Hornberg - Triberg - Schonach - Schönwald - Simonswald - St. Peter - Breitnau - Hinterzarten - Titisee-Neustadt - Feldberg - Todtnau - Wieden - Schönau - Bernau - Todtmoos -Herrischried - Wehr - Rickenbach - Bad Säckingen.

Wem diese Strecke noch nicht Herausforderung genug ist, kann beispielsweise die Zusatzstrecke von Bad Säckingen über Donaueschingen nach Tuttlingen in seine Tour einbinden. So kann die Strecke um 380 Kilometer erweitert werden.

Januar 2013







weitere Meldungen zu Stuttgart im Archiv bis 12.2014, ab 2015.

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