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Verdi-Gala Stuttgart: Neues Schloss öffnet seien Pforten

Die Freunde der italienischen Oper erwartet am 30. November um 19 Uhr im neuen Schloss in Stuttgart ein besonderer Kulturgenuss. Denn an diesem Abend präsentieren der Tenor Emilio Ruggerio und der Bariton Melih Tempretmez einen Querschnitt aus den schönsten Duetten und Arien der bekanntesten Verdi-Opern. Auf dem Programm stehen an diesem Abend Stücke aus "Aida", "Il Trovatore", "Don Carlos" und "Nabucco".

Verdi: der König der italienischen Oper

Der romantische Komponist Giuseppe Verdi gilt als König der italienischen Oper. Zeit seines Lebens galt er als eine Art Gegenspieler des deutschen Komponisten Richard Wagner. Ebenso wie dieser hat Verdi aus der Nummernoper heraus neue Konzepte für die Oper entwickelt. Dabei knüpfte Verdi direkt an die Arbeit anderer italienischer Komponisten wie Vincenzo Bellini, Gioachino Rossini, Saverio Mercadante oder Gaetano Donzetti an. Guiseppe Verdi setzte bei der Inszenierung nicht auf tiefgründigen Symbolgehalt, sondern auf das Leben des Menschen mit seinen tragischen und komischen Aspekten. Weil Guiseppe Verdi als Reformator der italienischen Oper gilt, hat die italienische Regierung seinem Geburtshaus, in dem sich heute ein Museum befindet, das Europäische Kulturerbe-Siegel verliehen.

Ein stilvolles Ambiente

Das Neue Schloss Stuttgart scheint wie geschaffen für Events wie die Verdi-Gala zu sein. Das prächtige Gebäude wurde von den württembergischen Herzögen und Königen zwischen 1746 und 1807 errichtet. Nach der Abdankung König Wilhelms II. am 30. November 1918 kam das Neue Schloss Stuttgart in staatlichen Besitz. In der einstigen Residenz wurden zunächst verschiedene Behörden wie das Landesamt für Denkmalpflege einquartiert.

Nachdem das Neue Schloss im März 1944 bei Bombenangriffen nahezu komplett zerstört worden war, wurde lange um den eventuellen Wiederaufbau gestritten. Dieser erfolgte schließlich ab 1958. Zunächst wurde das Neue Schloss von der Landesregierung als Dienstsitz zweier Ministerien genutzt. Erst seit 2014 ist es teilweise wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Oktober 2014



weitere Meldungen zu Stuttgart im Archiv bis 12.2014, ab 2015.

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