Stuttgart Informationen: Sehenswürdigkeiten, Tipps und Infos zu Stuttgart und Umgebung
Der Neckartalradweg ist mit einer Länge von 375km von Villingen-Schwenningen über Rottweil, Tübingen, Stuttgart, Besigheim, Heilbronn bis Mannheim eine schöne Herausforderung für alle sportbegeisterten Radfahrer. Der Radweg eignet sich aufgrund weniger Steigungen aber auch für Anfänger und Familien mit Kindern.
Impressionen und Aussichtspunkte auf dem Neckartalradweg
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Der Neckartalradweg zeichnet sich durch seinen Wechsel zwischen atemberaubenden Neckartal und kleinen, malerischen Städten aus. Aussichtspunkte reihen sich an Burgruinen und Schlösser und zwischendurch laden schöne Orte wie Rottweil, Horb und Tübingen mit mittelalterlicher Architektur und Fachwerkhäusern zum Verweilen ein.
Insgesamt besteht der Neckartalradweg aus 8 Etappen, die sich als Tagesabschnitte eignen. Erfahrene Radfahrer können auch mehrere Etappen an einem Tag zusammenlegen, sodass sich der Neckartalradweg auch als größere Herausforderung für ein Wochenende eignet.
In Villingen-Schwenningen geht die Tour los. Sie ist die größte Doppelstadt Deutschlands und bietet Kultur und Tradition aus Baden und Württemberg. Der Stadtteil Villingen ist vor allem für seine historische Stadtmauer bekannt, die noch aus dem Mittelalter erhalten ist. Schwenningen hingegen gilt als Zentrum der Industriegeschichte. Die Nähe zum Schwarzwald macht die Stadt zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber – das Naturerholungsgebiet Schwenninger Moor ist ein toller Ort zum Spazierengehen und Radfahren.
Weitere beliebte Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die Villinger Münster, das Franziskanermuseum, das internationale Luftfahrtmuseum und die große Eisbahn – Eishockey ist in Villingen-Schwenningen ein bedeutendes Thema, denn ihre Mannschaft, die Schwenninger Wild Wings, spielen in der deutschen Eishockey-Liga.
Der Radweg startet an der Neckarquelle – hier lohnt es sich, kurz innezuhalten, die Natur zu genießen und Fotos zu machen. In Stein gemeißelt findet man einige Informationen über die Neckarquelle.
Im Anschluss kommt man an der Helios Arena vorbei, die ein Wahrzeichen Rottweils ist. Passt man seine Reisezeit richtig ab, kann man sich vor der Weiterfahrt ein spannendes Eishockeyspiel anschauen.
Auf dem Weg kommt man an verschiedenen Seen wie dem Vorderer See und dem Bauchenbergweiher vorbei. Sie eignen sich aufgrund einiger Bänke und Schattenplätze für eine kurze Verschnaufpause.
Kurz vor Rottweil durchquert man die kleine Gemeinde Lauffen ob Rottweil. Hier kann man einen Zwischenstopp bei der schönen Dreifaltigkeitskapelle oder der St. Georg Kirche einlegen und Fotos machen.
Das nächste Etappenziel ist Rottweil. Es gilt als die älteste Stadt im Südwesten Deutschlands und hat etwa 25.000 Einwohner. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören die Altstadt mit ihren Kirchen, Teilen der alten Stadtmauer, dem Schwarzen Turm und der Hochbrücke, die die Besucher ins Stadtzentrum führt.
Daneben beherbergt Rottweil einige Galerien und Museen für verschiedene Interessengruppen – von Forschung und Naturwissenschaften im Museum “Welt der Kristalle” bis hin zum Puppen- und Spielzeugmuseum ist alles dabei.
Neben dem TK-Aufzugstestturm beheimatet Rottweil seit Frühjahr 2026 nun ein weiteres Wahrzeichen: die Neckarline. Eine Hängebrücke mit einer Länge von 606 Meter, die in 60 Meter Höhe den Neckar und die Stadtmauer entlang ins Zentrum führt und eine tolle Aussicht über die Region bietet.
Verlässt man Rottweil, kommt man zur schönen Burgruine Hohenstein und zum angrenzenden Schloss Hohenstein. Es handelt sich um ein Privatgrundstück, trotzdem hat man von außen einen tollen Blick auf das Anwesen.
Nur wenig später erreicht man die nächste Attraktion für Geschichtsfans – die Burg Herrenzimmern. Die Ruine ist gut erhalten und bietet bis heute eine Kapelle und eine zeitweise bewirtete Hütte.
Die Kreuzbergkapelle kurz vor Oberndorf am Neckar ist nicht nur ein Ort der Ruhe, sondern bietet außerdem eine tolle Aussicht über die Region – ein ganz besonderer Fotospot!
Ein weiterer schöner Aussichtspunkt ist Gähnender Stein bei Sulz am Neckar. Der Punkt bietet eine wunderschöne Aussicht über die Gemeinde und die Hügellandschaften.
Sulz hat eine weitere Sehenswürdigkeit: die Burgruine Wehrstein. Gut erhalten und mit spannenden Info-Tafeln stellt sie ein Highlight für die ganze Familie dar.
Unterkunftstipp: Wer nach einer außergewöhnlichen Schlafmöglichkeit sucht, sollte sich den Freizeitpark Camping Schüttehof anschauen – hier schläft man in großen, runden Holzkabinen.
Adresse: Freizeitpark Camping Schüttehof, Schütteberg 7-9, 72160 Horb am Neckar
Nun ist man in der Kleinstadt Horb angekommen. Sie ist bekannt für ihre schöne Stadtsilhouette, die sich auf einem kleinen Berg über dem Neckartal erstreckt. Kleine malerische Treppenwege verbinden die Ober- und die Unterstadt. Die Architektur Horbs ist österreichisch geprägt und viele Gebäude stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, da die Stadt durch mehrere Brände zerstört wurde und neu errichtet werden musste. Trotzdem sind mit dem inneren Ringmauerturm aus dem Mittelalter und dem Schurkenturm – eine alte Gefängnisanlage – noch historische Bauwerke zu besichtigen.
Unterquerung der Neckartalbrücke der A81 bei Horb
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Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Marktplatz mit gemütlichen Cafés und Restaurants, der Schlossgarten mit Panoramablick auf das Neckartal und die Stiftskirche zum Heiligen Kreuz. Außerdem sind das Stadtmuseum und das Museum Jüdischer Betsaal informativ und sehenswert.
Für alle, die eine kleine Abwechslung zum Fahrradfahren brauchen, eignet sich der Golfclub Schloss Weitenburg super. Die große Anlage bietet verschiedene Plätze für alle Schwierigkeitsstufen und einen freundlichen Empfang.
Auf der Strecke kommt man an Obernau vorbei. Macht man einen kleinen Abstecher in den Norden der Gemeinde, trifft man auf eine originale Wasserleitung aus der Römerzeit – ein historisch spannender Ort.
Eine weitere Ruine ist die Burgruine Frundeck, deren Ursprünge bis ins 13. Jahrhundert zurückführen. Um die Ruine zu erreichen, muss man einen steilen Hügel hinter sich bringen, doch der Aufstieg lohnt sich.
Unterwegs die gesamte Umgebung überblicken und eine tolle Aussicht über das Neckartal genießen? Das kann man auf dem Oberen Katzensteig.
In Rottenburg trifft man auf die kleine Kalkweiler Kapelle, die auf einer Anhöhe gelegen ist. Sie eignet sich als Fotomotiv und als ruhiger Ort für eine kleine Pause.
Unterkunftstipp: In Tübingen gibt es eine schöne Campinganlage für eine Übernachtung: Neckarcamping Tübingen und die angrenzende Gaststätte Neckarstube.
Adresse: Neckarcamping Tübingen, Rappenberghalde 61, 72070 Tübingen
Neckartalradweg mit Blick auf die Wurmlinger Kapelle im Hintergrund
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Tübingen
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Tübingen ist mit knapp 30.000 Studenten eine junge und belebte Stadt. Die Eberhard Karls Universität Tübingen wurde bereits 1477 gegründet und gilt als eine der renommiertesten Elite-Universitäten Deutschlands.
Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Höhentübingen, die Stiftskirche St. Georg und der Hölderlinturm. Daneben bietet die Stadt eine große Kunsthalle und das Museum “Alte Kulturen”.
Wer die Natur in Tübingen genießen möchte, kann dafür die zur Universität gehörenden botanischen Gärten oder die Neckarinsel mit malerischem Stadtblick auf die alten Fachwerkhäuser genießen.
Fans von Architektur sollten das französische Viertel besichtigen. Es gilt als Vorzeigeprojekt für urbane und nachhaltige Stadtgestaltung und erhielt den Europäischen Städtepreis.
Direkt hinter Tübingen wartet ein kleiner Geheimtipp für die ganze Familie: die Kugelbahn Kusterdingen. Die Murmelbahn in Großformat wurde als Schulprojekt aus Holz gebaut und zaubert Besuchern ein Lächeln aufs Gesicht.
Der Baggersee Epple ist ein schöner Badesee mit Sandstrand. Wer sich kurz im Wasser abkühlen und die Sonne genießen möchte, ist hier genau richtig. Wer mit dem Auto hin will muss mit höheren Parkgebühren rechnen. Ach: und Hunde sind nicht erlaubt.
Ein weiterer schöner Badesee erwartet einen später auf der Strecke hinter Neckartenzlingen. Der Aileswasensee begeistert Badegäste durch klares Wasser und einen großen Sandstrand. Auch einen Kiosk mit Pommes und Eis gibt es vor Ort. Wer mit dem Auto hin will, muss mit Parkgebühren rechnen. Hunde sind auch hier nicht erlaubt.
In Nürtingen sollten alle Tierfreunde und Familien mit Kindern “Faszination Falke” besuchen. In dieser Einrichtung können die Tiere bei einer gebuchten Falkenstunde hautnah erlebt werden. Außerdem gibt es Vorträge und man kann der Leiterin Elke Rogge alle Fragen rund um die Vögel stellen.
Der Aussichtspunkt in Wernau bietet einen tollen Ausblick über das Neckartal und die Wernauer Baggerseen. Das Wasserschutzgebiet stellt ein tolles Fotomotiv dar.
Alle Kunstliebhaber dürfen sich die Anlage “Wohnen unterm Regenturm” in Plochingen nicht entgehen lassen. Die Wohnungen und der Innenhof wurden von dem Wiener Künstler Hundertwasser gestaltet.
Adresse: Hundertwasserhaus Plochingen "Wohnen unterm Regenturm", Unterm Regenturm 5, 73207 Plochingen
Esslingen grenzt direkt an Stuttgart und ist trotz des Kleinstadtflairs gut ans Zentrum angebunden. Das Herzstück ist die historische Altstadt, die im Zweiten Weltkrieg nahezu unbeschadet blieb. Deswegen können bis heute etwa 800 denkmalgeschützte Gebäude und mittelalterliche Architektur wie der Schelzorturm und die Esslinger Burg besichtigt werden. Auch auf dem berühmten Mittelaltermarkt können Besucher in längst vergangene Zeiten eintauchen.
Esslingen ist außerdem bekannt für die blühende Automobilbranche und das in der Nähe liegende Mercedes Benz Museum ist das perfekte Ausflugsziel für Autoliebhaber. Daneben bietet die Stadt Deutschlands älteste Sektkellerei sowie Deutschlands ältestes Fachwerkhaus aus dem Jahr 1267.
Neckartalradweg
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Weitere Highlights für die ganze Familie sind der Tierpark Nymphaea, das Merkel’sche Schwimmbad und das Stadtmuseum.
Der Ailenbergturm kurz hinter Esslingen ist der erste schöne Foto-Spot auf der Strecke. Er wurde 1575 erbaut und ist Schauplatz einer alten Geistergeschichte, die in den Weinbergen spielt.
Wer sich auf der Etappe Zeit lassen möchte, kann den Zoo Wilhelma in Bad Cannstatt besuchen. Er bietet einen großen Garten mit Orchideen- und Tropenhaus sowie besondere Tiere wie Schneeleoparden.
Wahres Urlaubs-Feeling kommt am Neckarstrand in Remseck auf. Der Sandstrand bietet einen schönen Blick aufs Wasser, gemütliche Sitzgelegenheiten und einen Biergarten mit deftigem Essen und kühlen Getränken.
Das Neckarbiotop Zugwiesen bei Poppenweiler ist ein Naturschutzgebiet, das sich gut zum Beobachten von Vögeln und Pflanzen eignet. Außerdem bietet es kleine Pfade und Brücken über den Fluss und das Gebiet eignet sich für eine Pause.
Literaturfans können in Marbach einen Zwischenstopp einlegen und das Literaturmuseum der Moderne anschauen. Es gibt wechselnde Ausstellungen zu bekannten Schriftstellern und ein kleines Café.
Webseite: https://www.dla-marbach.de/museen/literaturmuseum-der-moderne/
Wer vor der Ankunft in Besigheim noch einmal die Aussicht genießen möchte, kann das auf der Aussichtsplattform Wiesental machen. Der Blick erstreckt sich über das ganze Naturschutzgebiet.
Impressionen Neckartalradweg
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Die Stadt Besigheim liegt mit ihren etwa 13.000 Einwohnern direkt am Zusammenfluss von Enz und Neckar. Wer sich gerne am Wasser aufhält, wird die Altstadt lieben, die auf einer Anhöhe liegt und an drei Seiten von Wasser umgeben ist. Bekannt ist Besigheim außerdem für die traditionelle Weinkultur, die alle zwei Jahre beim Winzerfest zelebriert wird – alle Weinfans sollten zum Beispiel in der “Felsengartenkellerei” auf ein Glas vorbeischauen. Auf einem Spaziergang am Neckar oder an der Enz kann man den großflächigen Weinbau auf den Uferhängen bewundern.
In der Altstadt kann man über altes Kopfsteinpflaster und durch schmale Gassen spazieren und die denkmalgeschützte Architektur entdecken. Highlights sind das 1459 erbaute Rathaus, das ehemalig als Kaufhaus gedient hat, der 29 Meter hohe Waldhornturm mit dicken Steinmauern und die Stadtkirche mit einem Lindenholzalter aus dem Jahr 1520.
Altstadtimpressionen Neckartalradweg
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Altstadtimpressionen Neckartalradweg
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Nördlich von Neckarwestheim findet man einen alten Bunker – ein besonderes Zeitdenkmal und ein atmosphärischer Lost Place.
Nur kurz hinter dem Bunker erwartet einen das nächste historische Highlight: eine alte Ausgrabungsstätte aus der Römerzeit. Hier kann man sich anschauen, wie die Menschen ihre Häuser gebaut und gelebt haben. Informationstafeln verraten Näheres über die Ausgrabungen.
Den nächsten Zwischenstopp sollte man in Heilbronn einplanen. Beliebte Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Wertwiesenpark, das Schlössle am Trappensee. Die Kilianskirche und die Stadtgalerie. Außerdem eignet sich der historische Stadtkern zum Schlendern und Stöbern.
In Bad Friedrichshall kann ein altes Salzbergwerk besichtigt werden. Die Anlage bietet nicht nur große Kristalle, Fotos und Videomaterial – das Highlight sind die unterirdischen Kammern und Höhlen.
Adresse: Salzbergwerk Bad Friedrichshall, Bergrat-Bilfinger-Straße 1, 74177 Bad Friedrichshall
Webseite: https://www.salzwerke.de/de/tourismus/besucherbergwerk-bad-friedrichshall.html
Die Kocherspitze ist ein schöner Aussichtspunkt, von dem aus man den Sonnenuntergang anschauen kann, bevor man das Etappenziel Bad Wimpfen erreicht.
Übernachtungstipp: In der Nähe von Bad Wimpfen gibt es den Seecamping Hirschfeld-Park zum Zelten.
Adresse: Seecamping Hirschfeld-Park, Im Hirschfeld 3, 74229 Oedheim
Auch in Bad Wimpfen hört es mit den malerischen Fachwerkhäusern und mittelalterlichem Flair nicht auf. Die Kulisse des historischen Stadtkerns wird geprägt vom blauen und roten Turm. Im blauen Turm wohnt Deutschlands einzige Türmerin Blanca Knodel. Seit 1996 lebt und arbeitet sie in dem 58 Meter hohen blauen Turm. Außerdem ist Bad Wimpfen als Erholungs- und Kurort bekannt und Mitglied der internationalen Cittaslow-Bewegung, die sich für Entschleunigung und höhere Zufriedenheit im Alltag einsetzt. Um in dieses Gefühl einzutauchen, kann man sich in Bad Wimpfen gerne einige Stunden Zeit nehmen, um das Solebad zu besuchen. Es gibt einen schönen Außenbereich und Sprudelbäder mit Massagedüsen – perfekt zur Erholung nach einer langen Fahrradtour. Ist man mit Kindern unterwegs, eignet sich der Familientag für einen Besuch super. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus, die Arkaden des Palas und die Pfalzkapelle, die ein kleines Museum über Kirchengeschichte beherbergt.
Kaum eine Burg ist so gut erhalten wie die Burg Guttenberg aus dem Hochmittelalter. Es gibt Führungen, Veranstaltungen, eine Herberge und Gastronomieangebote auf dem Burggelände, das auf einer Anhöhe liegt und einen tollen Ausblick über das Neckartal bietet.
Adresse: Burg Guttenberg, Burgstraße 1, 74855 Haßmersheim
Webseite: https://burg-guttenberg.de/
Die Minneburg in Neckargerach biete eine romantische Atmosphäre und gut erhaltene Räume, die vor vielen hundert Jahren aus Stein erbaut wurden. Das Highlight ist der Grillplatz auf dem Gelände. Wer zwischendurch das gute Wetter genießen möchte und eine kleine Stärkung braucht, kann den Grillplatz nutzen.
Wer zwischendurch vom Fahrrad steigen will, kann die Wolfsschlucht besichtigen. Sie bietet verzweigte Pfade, eine historische Burg und Wasserfälle. Gutes Schuhwerk zum Wandern wird hier empfohlen Komma da es nass und rutschig sein kann.
Kurz vor Eberbach lässt sich noch einmal die Aussicht auf der Teufelskanzel genießen. Durch ein Naturschutz- und Waldgebiet führt der Weg hinauf zum Aussichtspunkt. Hier erstreckt sich der Blick über das Neckartal und die vorletzte Station auf dem Radweg – Eberbach.
Kurz vor dem Ziel erreicht man einen naturverbundenen Ort: Eberbach. Mit Knappen 6000 Hektar Waldfläche gilt Eberbach als waldreichste Gemeinde Baden-Württembergs. Außerdem ist Eberbach aufgrund der Lage direkt am Neckar beliebt bei Wassersportlern – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Kanu und Stand-Up-Paddling auszuprobieren.
Für alle, die an Geschichte interessiert sind, ist der Stadtkern mit mittelalterlichen Wehrtürmen und der Burgruine Eberbach ein Highlight.
Im Sommer bietet Eberbach ein Fest der besonderen Art: der Kuckucksmarkt. Die Stadt ist weit über die Region hinaus auch als Kuckucks-Stadt bekannt und der Vogel gilt als Maskottchen Eberbachs.
Kunst-Liebhaber sollten in der Stadt Ausschau nach sgrafitto-Malerei halten. Hier handelt es sich um eine Kratztechnik, die unter anderem an der Fassade des Hotels “Karpfen” und am ältesten Wirtshaus der Stadt zu finden sind und die Stadtgeschichte Eberbachs darstellen.
Die erste Sehenswürdigkeit auf der finalen Etappe Richtung Mannheim ist die historische Altstadt der kleinen Gemeinde Hirschhorn. Es gibt eine Burg sowie ein kleines Museum. Nach dem Aufstieg der Treppen, die zur Burg führen, kann man sich in einem der familiären Cafés und Gasthäuser stärken, bevor es weitergeht.
Die Burg Dilsberg stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist ein geschichtsträchtiger Ort, der spannende Fakten für Jung und Alt bereithält. Die Burg liegt auf einer Anhöhe und ist durch einen Tunnel zugänglich. Außerdem bietet sie eine tolle Aussicht, die sich besonders gut bei Kaffee und Kuchen genießen lässt.
Wer noch nicht genug von Burgen hat, kann in Neckarsteinach einiges entdecken. Hier findet man nämlich eine ganze Reihe an gut erhaltenen Burgen aus dem Mittelalter. Dazu gehören die Mittelburg und die Ruine Schwalbennest.
Auch Neckargemünd bietet eine sehenswerte Altstadt. Die Hauptstraße entlang kann man Fachwerkhäuser und kleine Geschäfte entdecken. Sehenswert ist außerdem das historische Stadttor.
Heidelberg ist eine wunderbare sehenswerte Stadt und man kann hier gut einen ganzen Tag und sogar eine Übernachtung einplanen. Nicht verpassen sollte man das Schloss, die alte Brücke, den Königstuhl und den Marktplatz. Auch am Heidelberger Zoo führt der Neckartalradweg vorbei.
Den letzten Stopp sollte man in Ladenburg am Wasserturm einplanen. Dieser liegt in einer schönen Parkanlage und ist das Wahrzeichen der Gemeinde. Er wurde 1903 errichtet und ist 48 Meter hoch.
In Mannheim endet schließlich das Abenteuer des Neckartalradwegs. Während man auf dem Weg eher kleinen, malerischen Gemeinden begegnet ist, befindet man sich nun wieder in der Großstadt. Mannheim gilt als Stadt der Erfindungen – Innovationen aus der Automobilbranche und des Spaghetti-Eis gehen auf die Stadt zurück.
Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Mannheim sind das Barockschloss, der Wasserturm, die Jesuitenkirche und der Luisenpark. Außerdem gibt es spannende Museen wie die Kunsthalle und das TECHNOSEUM.
Mannheim wurde 2014 als UNESCO City of Music ausgezeichnet und steht für eine bunte und vielfältige Musikkultur. Daher finden hier täglich spannende Musikveranstaltungen großer und kleiner Künstler statt und auch klassische Konzerte gehören fest zum Programm dazu. Schöne Veranstaltungsorte sind der Musikpark, das Capitol und natürlich die SAP Arena.
Mannheim ist der perfekte Ort, um seine Reise durch das Neckartal bei guter Musik, Kultur und einem leckeren Spaghetti-Eis ausklingen zu lassen.
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