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Burg Hohenstaufen

Nur noch wenige Spuren zeugen von der einstigen Pracht der Burg Hohenstaufern, dem Stammsitz des Adelsgeschlechtes der Staufer.

Woher kommt der Name?

Der Name des 684 Meter hohen Berges Hohenstaufen und der gleichnamigen Burg leitet sich von der Form der Erhebung ab. Denn der kegelförmige Berg erinnert von seiner Form her an einen umgedrehten Becher, der einst als Stauf bezeichnet wurde.

Erst in den vergangenen Jahren hat sich durch Funde auf dem Areal der Burgruine gezeigt, dass das Gelände schon lange vor dem elften Jahrhundert besiedelt war. Die ältesten Besiedlungsspuren dürften aus der späten Steinzeit stammen.

Burg Hohenstaufen wird erbaut

Herzog Friedrich I. von Schwaben gilt als Bauherr der Burg Hohenstaufen, der die Anlage vermutlich um 1070 errichten ließ. Die Forschung geht davon aus, dass der Herzog eine ältere Befestigungsanlage umbauen und erweitern ließ. Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts war die Burg Hohenstaufen anschließend die Stammburg des Geschlechtes, in den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer jedoch mehrfach.

Die Zerstörung der Burg Hohenstaufen

Weil sich die Burg Hohenstaufen an einer strategisch wichtigen Position befand, war sie mehrfach das Ziel feindlicher Heere. Bis ins 16. Jahrhundert hinein konnte die Festung allerdings erfolgreich verteidigt werden. Zerstört wurde sie während des Bauernkrieges am 29. April 1525, weil Burg Hohenstaufen nur von einer kleinen Besatzung verteidigt wurde.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Burg Hohenstaufen dem Verfall preisgegeben und teilweise sogar als Steinbruch für Bauten wie das Göppinger Schloss genutzt. Erst Herzog Karl Alexander von Württemberg wollte 1736 an Stelle der Burg Hohenstaufen eine neue Festung errichten, was aber nicht verwirklicht wurde.

Burg Hohenstaufen wird zum nationalen Denkmal

Nach der Gründung des Deutschen Reiches wurde die Burg Hohenstaufen ab 1871 zum nationalen Denkmal. Mehrere Versuche, die Burg wieder zu errichten oder zumindest ein Nationaldenkmal zu errichten, scheiterten an einer nicht ausreichenden Finanzierung. In den 1970er Jahren errichtete der Schwäbische Albverein eine Hütte auf dem Hohenstaufen, die später zum heutigen Burgrestaurant ausgebaut wurde.

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