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Falknerei Beilstein

Die faszinierende Welt der Greifvögel können die Besucher in der Burgfalknerei Hohenbeilstein kennenlernen.

Eine Reise in die Welt des Mittelalters können die Besucher auf der Burg Hohenbeilstein in Beilstein erleben: Denn in einem Umfeld aus dem Hochmittelalter befindet sich eine private Greifvogelwarte, in der rund 100 Greifvögel aus vier Kontinenten ein Zuhause haben, darunter Bussarde, Adler, Geier und Falken.

Die Burg Hohenbeilstein

Die Grafen von Calw errichteten die Burg Hohenbeilstein während des 11. Jahrhunderts. Nachdem die Anlage 1340 in den Besitz Württembergs gelangte, wurde sie in den folgenden Jahrhunderten mehrfach zerstört. Schließlich erwarb der Textilfabrikant Robert Vollmöller die Burg im ausgehenden 19. Jahrhundert und ließ Teile der Anlage wiederherstellen. Die Falknerei ist neben einer vielbesuchten Gaststätte in der Vorburg untergebracht.

Das ist in der Falknerei geboten

Brigitte und Peter Kaltenleitner pflegen auf der Anlage die Tradition der Falknerei, die in Europa bereits seit dem 3. Jahrhundert gepflegt wird. Während die Falknerei im 12. Jahrhundert unter Kaiser Friedrich II. eine absolute Blütezeit als Jagdsport erlebte, wird diese Tradition heute in erster Linie aus Gründen des Artenschutzes gepflegt. Denn zahlreiche Greifvögel sind vom Aussterben bedroht, weil sie unter der zunehmenden Umweltverschmutzung leiden.

Die Besucher können sich bei einem Rundgang einen Einblick in die Welt der Greifvögel verschaffen. Während der Sommermonate finden außerdem - je nach Witterung - am Wochenende eindrucksvolle Flugvorführungen statt. Hierbei können die Besucher die Geier dabei beobachten, wie sie ihre Kreise in einer Höhe von bis zu 2.000 Metern absolvieren.

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