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Freilichtmuseum Beuren

Beim Freilichtmuseum Beuren des Landkreises Esslingen handelt es sich um eines von insgesamt sieben Freilichtmuseen in Baden Württemberg, die sich einer bestimmten Region des Landes widmen.

Eröffnet wurde das Freilichtmuseum Beuren 1995. Seitdem werden hier mehr als 20 historische Gebäude aus den Regionen Schwäbische Alb und Mittlerer Neckar gezeigt.

Die Geschichte des Freilichtmuseums Beuren

Nachdem sich die baden-württembergische Landesregierung 1978 entschlossen hatte, den Aufbau von regionalen Freilichtmuseen zu fördern, befasste sich der Landkreis Esslingen ab 1979 damit, eine entsprechende Einrichtung für den mittleren Neckarraum und die Schwäbische Alb einzurichten. Bis Mitte der 1980er Jahre ließ sich das Projekt aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht realisieren.

1985 aber befasste sich der Esslinger Kreistag erneut mit dem Vorhaben, ein Freilichtmuseum zu errichten. Nach umfangreichen Vorarbeiten und der Erarbeitung eines Konzepts für das neue Museum konnte am 10. Juni 1987 schließlich Spatenstich gefeiert werden. Eingeweiht wurde das Freilichtmuseum Beuren schließlich am 12. Mai 1995.

Ein Rundgang durch das Freilichtmuseum Beuren

Die mehr als 20 Gebäude sind in drei Gruppen auf dem Gelände angeordnet. Der Eingangsbereich ist beispielsweise in einem Wohn- und Wirtschaftsgebäude untergebracht, das ursprünglich in Tamm gestanden hatte. Die Gebäude wurden durchwegs originalgetreu eingerichtet und können größtenteils auch von innen besichtigt werden.

Zu den weiteren Attraktionen des Freilichtmuseums Beuren gehört das Tante-Helene-Lädle, welches in einer ehemaligen Scheune untergebracht ist, sowie diverse Tiergehege. Zwischen den Gebäuden wurden außerdem verschiedene Nutz- und Zierpflanzen aus der Region angebaut, sodass die Besucher einen möglichst guten Einblick in den Alltag zu vergangenen Zeiten erhalten.

Ausstellungen im Freilichtmuseum Beuren

Durch das Gelände des Freilichtmuseums Beuren zieht sich der Themenpfad Natur- und Kulturlandschaft mit seinen 20 Stationen. Hier stehen vor allem Naturphänomene sowie das Eingreifen des Menschen in die Natur im Vordergrund. Darüber hinaus gibt es regelmäßig Sonderausstellungen, etwa über die historischen Obstsorten der Region, zu sehen.

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