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Neubaugebiete in Stuttgarts Speckgürtel

Wohnraum in der Stuttgarter City zu bekommen, ist heute längst keine einfaches Vorhaben mehr. Nicht zuletzt durch den Zuwachs an jungen Menschen, die für eine Ausbildung oder ein Studium in die baden-würtembergische Hauptstadt kommen, ist die Nachfrage für vor allem 1-2 Zimmerwohnungen sehr hoch. Dies wiederum lässt den Preis steigen: Wer im Stadtzentrum eine Wohnung haben möchte, hat es schwer, vor allem wenn das Budget begrenzt ist. In Bad Cannstatt, Birkach und Botnang sowie Degerloch, Feuerbach und Dürrlewang liegt der Kalt-Mietpreis pro Quadratmeter über 10€, und damit weit über dem Durchschnitt von BaWü sowie dem Rest der Republik. Laut Zahlen der Webseite wohnungsboerse.net gilt dies auch für die Miete von Häusern innerhalb der Stadtgrenze. Daher werden immer mehr brachliegende Flächen für Wohnraum genutzt, beispielsweise der hauptsächlich als Industriegebiet bekannte Neckarpark.

Für mehr und mehr Familien stellt es deshalb eine Option dar, außerhalb der Stadt für weitaus niedrigere Preise ein Haus nicht nur zu mieten, sondern selbst zu bauen. Eine derartige Nachbarschaftserweiterung findet zur Zeit in den Ortschaften Fellbach, Weilimdorf und Leonberg statt. Auf der Stuttgart-Unterseite vom Bauratgeber Deutschland ist eine ganze Auswahl an Musterhäusern zu sehen, deren Grundstücke nach Vereinbarung jederzeit besichtigt werden können.

Der Bau einer Immobilie rechnet sich dabei schon nach einigen Jahren; zahlt man über einen Zeitraum von weniger als einem Jahr den Mietpreis einer Wohnung, hat man bereits eine Summe ausgegeben, mit der man sich ein Grundstück hätte finanzieren können.. Das Projekt Eigenheim ist außerdem weitaus bindender als ein Miet- oder Kaufvertrag und kann an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann. Die wenigsten Käufer sparen allerdings so lange, bis sie das Geld für die eigene Immobilie beisammen haben, sondern nehmen einen möglichst preisgünstigen Kredit auf, um diesen Stück für Stück zurückzubezahlen. Dabei sind vor allem die Zinssätze wichtig und deren Entwicklung im Laufe der Darlehenszeit.

Es kann durchaus vorkommen, dass zwischen der Aufnahme des Darlehens und der Verwendung einige Zeit vergeht (z.B. aufgrund von Verzögerungen im Bau oder weil das Fertighaus noch nicht bezugsfrei ist). Wer hier darauf achtet, in der "Pufferzeit" keine Bereitstellungszinsen zahlen zu müssen, kann Beträge im ansehnlichen Bereich sparen.

Wer also vor hat, in das Stuttgarter Umland zu ziehen, sollte sich vor allem Gedanken um die Finanzierung machen. Ist diese geklärt, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es zur eigentlichen Grundsteinlegung kommt.

März 2014







weitere Meldungen zu Stuttgart im Archiv bis 12.2014, ab 2015.

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