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DAS Leuze Mineralbad

Wer heute DAS LEUZE – so der umgangssprachliche Name für das Mineralbad Leuze - betrachtet, würde vielleicht gar nicht auf die Idee kommen, dass es sich hierbei um ein historisch äußerst bedeutendes Schwimmbad handelt, dessen Wurzeln bis tief in das 19. Jahrhundert zurückreichen. Im Jahr 1842 wurde am Neckarufer die erste Badeanstalt eröffnet, deren Wasser aus den bekannten Stuttgarter Mineralquellen kam. Von der ursprünglichen Badeanstalt, die insbesondere dazu konzipiert worden war, kleinere Leiden durch das für den Organismus äußerst wohltuende Wasser zu lindern, hat sich über die Jahrhunderte ein echtes Spaßbad entwickelt, welches heute insbesondere von Familien mit Kindern sehr gerne besucht wird.

Unzählige Male wurde DAS LEUZE im Laufe der Zeit renoviert und umgebaut. In seiner heutigen Form besteht das Schwimmbad seit Beginn der achtziger Jahre, damals gestaltete der Künstler Otto Herbert Hajek die komplette Architektur des Gebäudes neu und gewann damit mehrere Architekturpreise. Noch heute mutet der Bau äußerst futuristisch an, erfüllt aber trotzdem seinen angedachten Zweck in perfektem Maße.

Insgesamt verfügt das Mineralbad Leuze über sechs Becken mit einer Wasserfläche von zusammen rund 1.700 m². An das Schwimmbad angeschlossen ist eine große Saunalandschaft mit einer Fläche von insgesamt mehr als 2.500 m². Zahlreiche gastronomische Betriebe sowie die Möglichkeit von Heil- und Wellness-Behandlungen runden das breite Angebot ab. DAS LEUZE kann inzwischen jedes Jahr fast eine Million Besucher verzeichnen und gehört damit zu den meistbesuchten Schwimmbädern in ganz Deutschland.

Die Gestaltung des Bades ist nicht nur zweckmäßig, sondern hält auch einige Kunstwerke für die Besucher parat. So befindet sich beispielsweise ein Zierbrunnen, gestaltet vom Künstler Günter Neusel, im Leuze Mineralbad, ein weiterer Mineraltrinkbrunnen, der sich im Eingangsbereich befindet, wurde von Walter Lochmüller mit diversen Emailarbeiten gestaltet. Ein weiteres Highlight sind die Glaselemente im Treppenhaus sowie die Keramiken und in der Kaltbadehalle. Sie wurden von Anton Stankowski entworfen.

Adresse:

Mineralbad Leuze, Am Leuzebad, 70190 Stuttgart / Bad Cannstatt

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